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Kanayamidori PaochungOolong (Japan/Kyushu/Kirishima)
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Bei Paochung-Oolongs oxidieren die Teeblätter durch einen besonders langsamen Trocknungsprozess typischerweise um 10 bis 30%. Nach dem Pflücken der Blätter werden sie einige Stunden in der Sonne gewelkt bis sie weich und geschmeidig werden. Danach folgt ein sorgsames gleichzeitiges Rollen und Rösten. Mit dieser Verarbeitungstechnik sollen die Vorzüge eines Grüntees mit denen eines Oolongs vereint werden. Teemeister Arimura Seicha beweist mit dieser Partie, dass auch in Japan ein erstklassiger Paochung produziert werden kann.
Die Heranzüchtung des Kanayamidori-Cultivars begann bereits im Jahr 1949, indem Yabukita mit einer Varietät Namens Shizuoka Zairai Number 6 gekreuzt wurde. Im Jahr 1970 wurde Kanayamidori schliesslich unter der Nr. 30 registriert. Seinen Namen verdankt Kanayamidori der Stadt Kanaya, die mittlerweile in der Grossstadt Shimada in der Präfektur Shizuoka aufgegangen ist. Der Namensteil «midori» (grün) deutet darauf hin, dass aus der Varietät hauptsächlich Grüntee gewonnen wird.
Das Cultivar zeichnet sich durch seine hohe Frostresistenz aus, veträgt aber keine schlechten Böden. Die Teeblätter sind etwas kleiner als die von Yabukita und werden 4 Tage später geerntet. Aus Kanayamidori und Yabukita wurde später das Cultivar Harumidori gezüchtet.
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